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Meine zweite Reise in diesem Jahr führt mich diesmal nach Argentinien. Von Punta Cana fliege ich direkt nach Buenos Aires, 8 Stunden Flug, die Sitze hart und die Lehnen nicht verstellbar. Keine Verpflegung, nicht einmal Wasser. Auch nicht zu kaufen. Das ist Arajet, eine dominikanische Linie. Zum Glück habe ich immer meine Reserven dabei.
Am Flughafen geht es dann aber schnell. Ich bin der einzige Ausländer, der gerade hier ankommt. Passkontrolle geht schnell, aber ich habe keine Adresse hier, also keine Einreise. Schnell eine Hotelanschrift von Booking und schon bin ich in Argentinien. Schon nach einer Stunde nach der Landung bin ich in der Innenstadt. SIM-Karte, Geld tauschen, Vorräte auffüllen und weiter mit dem Zug nach Tigre. Nach nur einer weiteren Stunde bin ich dort. Im Zug, man konnte komplett durchgehen, gefühlt 100 Verkäufer und Musiker, die einem alles mögliche verkaufen wollten. War aber niemand aufdringlich.
Ein sehr schöner Bahnhof. Komplette Eisenkonstruktion. Der Zug fuhr aber fast nur in Schritt- geschwindigkeit. Vielleicht geben die Gleise nicht mehr her ?!
Die Unterkunftssuche gestaltet sich etwas schwierig. Von außen ist nie zu erkennen, ob sich ein Hotel im Inneren befindet. Ich habe einige Adressen vom Tourismusbüro und kann auch bald einchecken. Für Argentinien günstige 31 €/Nacht. Sogar mit Heizung. (Wärmepumpe ist hier normal.) Nachts sind es nämlich noch unter 10 Grad ! Hier ist ja im Oktober Frühlingsbeginn.
Am nächsten Tag erstmal eine Bootsfahrt in das Parana-Delta. Hier in Tigre befindet sich der Eingang zum Delta. Das Parana-Delta ist ein Binnendelta. Es mündet nicht in das Meer, ist rund 320 km lang und umfasst eine Fläche von etwa 14.000 bis 17.500 km².
Wie man sieht, ist von Armut hier eher nicht die Rede. Die Kriminalität ist hier vermutlich null. Keine Gitter oder Zäune, Obwohl die meisten Häuser nicht dauerhaft bewohnt sind. Hier machen Leute aus Buenos Aires Urlaub, die locker um die 100 € bis 300 € pro Nacht bezahlen können. Aber sehr hübsch anzusehen. Erinnert ein wenig an Berlin-Köpenick.
Das ist einer der Tante Emma-Läden.
Selbst eine Kirche gibt es hier auf den Inseln.
Einkaufen geht hier auch vom Wasser, incl. Lieferservice. Straßen gibt es ja keine...